Jugendflamme für Wissen und Können


46 Jugendliche aus sechs Feuerwehren legten beim Jugendtag die Prüfung ab

 

Ruhmannsfelden. Gelerntes im Einsatz umsetzen und zusätzlich die Gemeinschaft stärken: Dies zeigte der diesjährigen Jugendtag der Feuerwehren Ruhmannsfelden, Zachenberg, Triefenried, Patersdorf, Achslach und Gotteszell, der in Ruhmannsfelden stattfand.
Unter den strengen Augen von Kreisjugendwart Johann Hutter (Oberried) und seinem Team - bestehend aus Kollegen der Kreisbrandinspektion, Jugendwarten und Kommandanten des Kreisbrandmeisterbereichs Märcz - mussten die zwölf- bis 18-jährigen Buben und Mädchen ihr Können unter Beweis stellen, um die begehrte Jugendflamme zu erwerben.
34 von ihnen schafften schließlich die Stufe 1, bei der es galt, einen Notruf richtig abzusetzen, die richtige Reihenfolge beim Anschließen eines Verteilers zu kennen und Schläuche korrekt auszuwerfen und auszulegen. Des Weiteren mussten die Teilnehmer die Schaltstellungen von Mehrzweckstrahlrohren kennen und die verschiedenen Durchflussmengen richtig benennen können. Auch diverse Knoten wurden abgefragt und mussten richtig angefertigt werden
Zwölf Teilnehmer waren schon einen Schritt weiter und wagten sich an Stufe 2. Dort stand auf dem Programm: Fahrzeug- und Gerätekunde, Handhabung von Überflurhydranten, B-Schläuchen, Kübelspritzen und Knoten sowie ein Staffellauf.
Der bereits zum zweiten Mal von Rudolf Wurzer im KBM-Bereich Märcz ausgearbeitete Parcours erstreckte sich über das gesamte Umfeld vom Feuerwehrhaus. Beginnend vom Sportplatz bis über die Schulen und Bauhof wurde alles als Übungsgelände genutzt.
Am Schluss konnten die Prüfer um Kreisjugendwart Johann Hutter den Jugendlichen mitteilen, dass alle mit einwandfreier Leistung die Prüfung bestanden haben.
Kreisbrandinspektor Christian Stiedl übernahm nach seinem Grußwort die Verleihung der Abzeichen.
Kreisbrandmeister Thomas Märcz zeigte sich erfreut über die gute Leistung und appellierte an die Teilnehmer, auch weiterhin diesen Fleiß und Einsatz für die Feuerwehr einzubringen. Es sei nicht nur wichtig, die Technik zu beherrschen, sondern auch Kameraden anderer Standorte zu kennen, um ihnen im Ernstfall vertrauen zu können.
Auch dankte er den Jugendwarten und Kommandanten aus seinem Bereich für die Ausbildung der Jugend, besonders Jugendwart Wurzer Rudi für die hervorragende Organisation. Anschließend gab es noch eine kleine Brotzeit.
Die Jugendflamme ist ein dreistufiges Abzeichen, das vom Dachverband der Jugendfeuerwehren, der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF), bundesweit eingeführt wurde und den Feuerwehranwärtern mit steigenden Anforderungen ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabenfeld in den Feuerwehren bieten soll. - dr