227 junge Feuerwehrleute beim Test
Wissenstest für den Feuerwehrnachwuchs - Ruhmannsfelden
war ein perfekter Gastgeber
Ruhmannsfelden/Landkreis. Gerade rechtzeitig zur Brandschutzwoche
kam die Feuerwehrjugend aus dem Inspektionsbereich West, der dem Altlandkreis
Viechtach entspricht, zum Wissenstest nach Ruhmannsfelden.
Zuvor traf sich die Feuerwehrjugend mit ihren Jugendwarten und Verantwortlichen
am Feuerwehrgerätehaus. Dabei spielte der Musikzug zur Begrüßung
aller Gäste schmissig auf, der stellvertretende Kreisjugendwart Hans Hutter
eröffnete die Veranstaltung.
Kreisbrandrat Hermann Keilhofer freute sich, dass wieder weit über 200
junge Feuerwehrleute den Wissenstest absolvieren, denn 200 ist für
mich immer die magische Zahl. Erfreulich sei auch, dass sich viele Mädchen
zum Dienst bei der Feuerwehr entscheiden. Entgegen der demografischen Bevölkerungsentwicklung
hätten die Feuerwehren immer noch genügend Nachwuchs, stellte Keilhofer
zufrieden fest. Der Kreisbrandrat dankte auch den Jugendwarten, denn dem Wissenstest
geht eine lange Ausbildung voraus. In einer Gedenkminute gedachte man anschließend
dem so jung verstorbenen Bodenmaiser Kommandanten Alfred Weikl.
Bürgermeister Sepp Brunner meinte in seinem Grußwort, die Feuerwehr
gehe mit ihrer Jugendarbeit den richtigen Weg. Diese hohe Verantwortung forme
und stärke den Jugendlichen. Brunners Dank galt neben den Nachwuchskräften
auch den Ausbildern und Schiedsrichtern.
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Prüfung in
vier Stufen
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Angeführt vom Musikzug Ruhmannsfelden unter Leitung
von Andreas Stich zog man dann gemeinsam zur nahen Mehrzweckhalle. Die Jugendausbilder
mussten ihre Prüflinge anmelden, in welcher Stufe die Prüfung abgelegt
wird. Es gibt in der Ausbildung vier Stufen, die die jungen Leute in vier Jahren
hintereinander ablegen können. Bronze, Silber, Gold und als höchste
Auszeichnung eine Urkunde, wobei die Anzahl der Fragen und der Schwierigkeitsgrad
stetig steigt. Entsprechend wurden die Fragebögen verteilt.
Im Wissenstest anlässlich der diesjährigen Brandschutzwoche war das
Thema Brennen und Löschen Schwerpunkt. Die Prüflinge mussten
genauestens über den Verbrennungsvorgang und geeignete Löschmittel
Bescheid wissen. Unter strenger Aufsicht wurde dieses Wissen getestet. Vom Landratsamt
Regen war Heinz Kaufmann, zuständig für Brand- und Katastrophenschutz,
anwesend.
86 Teilnehmer legten die Prüfung in Stufe eins ab, 59 in Stufe zwei, 50
in Stufe drei und 32 in Stufe vier, insgesamt 227 Mädchen und Buben der
Jungfeuerwehren.
Nach so viel geistiger Anstrengung gab es für alle noch eine Brotzeit.
Der stellvertretende Kreisjugendwart Hans Hutter bedankte sich bei Bürgermeister
Josef Brunner, dass man die Mehrzweckhalle benutzen durfte. Sein besonderer
Dank galt der Feuerwehr Ruhmannsfelden mit Erstem Kommandanten Rudi Edenhofer
für die hervorragende Organisation. - dr
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